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historisches

ca. 1948

Steinhäuser Hof, vormals auch Kuby'scher Hof
Der Steinhäuser Hof in Neustadt ist vermutlich der älteste pfälzische Bürgerhof aus dem 13. Jahrhundert. Das heute insgesamt aus sieben Gebäuden bestehende Anwesen wurde in späteren Epochen mehrfach umgebaut. Das gotische Hauptgebäude geht auf das Jahr 1276 zurück und ist somit das älteste Bürgerhaus Neustadts.

Für das Torhaus ist das Datum 1570 gesichert und der Westteil wurde vermutlich 1587 errichtet. Das Ost- und Rückgebäude, das Laubenganggebäude sowie der Treppenturm ergänzen die Anlage.

Steinhäuser Hof 40er Jahre

Steinhäuser Hof um 1940

Der sogenannte Torbau, ein dreigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau der Renaissance - 1570-37 wurde für Jerg Ziegler erbaut. Hier kann der Besucher heute noch die liebevollen Details bewundern: Einen Löwenkopf im Scheitel des Torbogens, Ornamente, Kopfreliefe, ein Wappenfeld, reiche Fachwerkzier, geschnitzte plastische Rauten und ein geschweiftes, genastes Andreaskreuz in den Fensterbrüstungen.

Das Anwesen wurde zunächst als Herberge „Zum Löwen“, nachher als Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ genutzt. Später wurde es nach der Besitzerfamilie Kuby als Kuby’scher Hof benannt.

ca. 1930

Das so genannte Gotische Haus, der wohl älteste Teil des Anwesens, ist ein dreistöckiger Bau aus Bruchsteinmauerwerk, der mit einem Stufengiebel bekrönt ist. Dendrochronologische Untersuchungen haben eine Entstehung um 1276 ergeben. Es gehört damit zu den ältesten erhaltenen steinernen Patrizierhäusern in Rheinland-Pfalz. Das mächtige giebelständige Haupthaus an der Rathausstraße ist ein Fachwerkhaus auf einem Massivsockel. Der dreigeschossige Bau trägt einen in zwei Ebenen geteilten Giebel von 1787. Das Dach ist mit Schiefer gedeckt und die Fenster sind mit reich verzierten Sandsteingewänden versehen.
In den Jahren 1985 bis 1995 wurde der Steinhäuser Hof aufwändig restauriert.

Pferd im Eingang

Heute stellt die malerische Hofanlage mit ihrer repräsentativen Bebauung eine stadtgeschichtlich und kunsthistorisch wichtige Baugruppe da.

Postkarte von 1952

Im Jahr 1993 war die Deutsche Stiftung Denkmalschutz an der Fertigstellung der Rohbauarbeiten für den zweiten Bauabschnitt beteiligt. Quelle: Deutsche Stiftung Denkmalschutz

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